Lombardsatz
Der Lombardsatz ist der von der Notenbank für Lombardkredite an Geschäftsbanken erhobene Zinssatz, wenn diese gegen die zeitweilige Hergabe von Wertpapieren Geld von der Zentralbank erhalten. Der Lombardsatz galt früher als der wichtigste Leitzins für den Kapitalmarkt. Wenn Geschäftsbanken Geld gegen Hinterlegung von Wertpapieren ausleihen, wird dies als Lombardkredit bezeichnet. Seit Beginn der Währungsunion gibt es keinen Lombardsatz mehr.
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